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Gedenkstättenfahrten der Fachoberschule 12 in Fritzlar nach Buchenwald und Point Alpha

Am Freitag, dem 13. Oktober 2023, hat im Rahmen der Demokratiebildung an der RFES erstmalig ein Exkursionstag der Fachoberschule 12 zu den Gedenkstätten Point Alpha bei Fulda und nach Buchenwald bei Weimar stattgefunden. Beide Fahrten wurden vom Projekt „Gewalt geht nicht!“ des Schwalm-Eder-Kreises gefördert.

Die Wirtschaftsklassen Wa und Wb haben mit Point Alpha den ehemaligen Schauplatz des Kalten Krieges erkundet, wo sich die Vorposten von NATO und Warschauer Pakt bis 1990 gegenüberstanden und dabei festgestellt, wie wertvoll ihre heutigen Freiheiten sind.

Die Technikklassen Elektrotechnik, Informationstechnik und Maschinenbau haben gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Opitz, Herrn Kusche und Frau Manchen an einer Führung im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg bei Weimar teilgenommen, das zum Synonym für die nationalsozialistischen Verbrechen wurde – für willkürliche Gefangennahme, Ausbeutung und Ermordung von Menschen, die nicht zur nationalsozialistischen „Volksgemeinschaft“ gehören sollten. Das Ausmaß der unmenschlichen Verbrechen wurde durch den Rundgang sehr deutlich, Fragen der Schülerinnen und Schüler konnten aufgegriffen werden und die emotionale Betroffenheit aller Beteiligten hat ihren Raum gefunden.

Der sich anschließende Besuch der Klassikerstadt Weimar hat für einen Kontrast gesorgt und den Bogen zur Weimarer Republik und den Literaten Goethe und Schiller gezogen.

Die Exkursion und die Reflexionen der Schülerinnen und Schüler haben deutlich gemacht, dass es in unserer Verantwortung liegt, den hohen Stellenwert unserer demokratischen Werte immer wieder zu schätzen und zu schützen:

„Ich hätte meine Blume vor das Haupttor gelegt, als Gedenken an all die Menschen, die das Lager durch dieses Tor betreten und nie wieder lebendig verlassen haben und für die, die diese Qualen überlebt haben und das Lager wieder verlassen konnten. Sie haben mehr durchgemacht als jemand, der so etwas nicht erlebt hat, auch nur ansatzweise nachvollziehen kann und dafür haben sie es verdient, dass man an sie denkt und nicht vergisst.  Die Führung und der Tag in dem KZ waren sehr bewegend. Sie haben mir noch einmal gezeigt, wie viel Leid und Ungerechtigkeit es in der Welt gab und auch immer noch gibt. Wir können uns glücklich schätzen, in einem Land wie Deutschland zu leben, wo kein Krieg herrscht und es nicht mehr solche Lager gibt, wo man ohne Grund eingesperrt werden kann.“

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