Wer ist online

Aktuell sind 47 Gäste und keine Mitglieder online

Schüler helfen Leben retten

Die Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule und die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei suchten freiwillige Schüler zur Registrierung.

gruppenbildDie Unterstützer der DKMS-Registrierungsaktion

Die Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule ermöglichte ihren Schülerinnen und Schülern sich bei der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei registrieren zu lassen. Die Klassen besuchten an den Schulstandorten Fritzlar und Homberg Informationsveranstaltungen der DKMS  und hatten im Anschluss die Möglichkeit, sich in die Spenderkartei aufnehmen zu lassen.

Echtspender live erleben

Um die Schülerinnen und Schüler umfassend zu informieren, hatte die Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule die DKMS eingeladen. Die Schule folgte damit dem Aufruf der DKMS „Leben spenden macht Schule“. Im Rahmen der Informationsveranstaltungen berichtete auch ein Spender von seinen Erfahrungen und stand für Rückfragen zur Verfügung. Das Interesse der Schülerinnen und Schüler war dabei groß, die Geschichte des Spenders zu hören. Die authentischen und offenen Antworten lösten dabei erstaunte und interessierte Gesichter aus.


DSC03743Die FOS 12 Wb während ihres Einsatzes als Registrierungshelfer.

Verantwortung als stille Helden

Im Anschluss an die Informationsveranstaltung konnten sich die Schülerinnen und Schüler vor Ort per Wangenschleimhautabstrich ebenfalls registrieren lassen. Die entstandenen Schlangen vor der Registrierungsstelle zeigten die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler Verantwortung zu übernehmen und Leben zu retten. Der kommissarische Schulleiter Frank Wetzlaugk bedankte sich beim schulischen DKMS-Projektteam, Laura Roller, Andrea Meixner, Jann Wiese und der Klasse FOS 12 Wb, für die Initiative und die Organisation der Informationstage und freute sich, dass so viele junge Leute mitmachten. 

Da die Registrierung eines jeden neuen Spenders die DKMS 40 Euro kostet, zählt jeder gespendete Euro. Die DKMS ist als gemeinnützige Gesellschaft bei der Spenderneugewinnung allein auf Geldspenden angewiesen, da die Kosten nicht vom Gesundheitssystem übernommen werden. Um die Registrierungsaktion zu unterstützen, konnten bisher die VR-Bank Schwalm-Eder und die Raiffeisenbank eG Borken gewonnen werden. Auch die Schülervertretung organisierte einen Kuchenverkauf für zusätzliche Spenden. Die DKMS freut sich über jede weitere Geldspende.

xDKMS DSC03725Die Registrierungshelfer nehmen die persönlichen Daten der Freiwilligen auf.

Hintergrund: Deutsche Knochenmarkspenderdatei

Die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei versucht Blutkrebspatienten zu helfen, die zu sterben drohen. Überall auf der Welt. Für viele Blutkrebspatienten ist die einzige Chance auf Heilung die Übertragung gesunder Stammzellen eines passenden Spenders. Diesen einen Spender unter Millionen registrierter Spender zu finden und zu vermitteln ist die lebensrettende Aufgabe der gemeinnützigen Non-Profit-Organisation DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei.

DKMS DSC03783Schülersprecher Emre Duran, Schulsozialarbeiterin Andrea Meixner, Vertreterin der VR-Bank Schwalm-Eder Sabine Hildebrand, DKMS-Repräsentantin Jessica Bönemann, Vertreterin der VR-Bank Schwalm-Eder Kristina Engeland, kommissarischer Schulleiter Frank Wetzlaugk, Echtspender Thomas Streitmatter, Lehrerin Laura Roller (v.l.n.r.)

DKMS DSC3772Die FOS 12 Wb unterstützte die DKMS-Aktion durch ihren Einsatz als Registrierungshelfer.