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Jugend debattiert - Juroren Bericht (Schülerbeitrag)

"Am 30.01.2008 startete die Klasse 12 Wc in die Vorbereitung ihres 2. Debattenwettbewerbes. Das erste zu bearbeitende Thema war wie folgt: Sollte man auf dem Hintergrund des 75. Jahrestages der Machtergreifung der Nationalsozialistischen faschistischen Organisation verbieten?

Im Laufe der folgenden Wochen befassten wir uns mit mehreren Streitfragen. Ein wesentlicher Punkt der Debatte ist das Jurieren, welches von geschulten Schülern und Lehrern vorgenommen wird. Die wesentlichen Aufgaben eines Jurors bestehen aus beobachten- beschreiben; beurteilen- bewerten; vermitteln- rückmelden. Diese Aufgaben, die sich aus 4 Kriterien zusammen setzen, wurden uns am 14.02.2008 in einem 3-stündigen außerschulischen Seminar in der König-Heinrich-Schule näher gebracht.

Die Hauptbewertungsaspekte sind: Gesprächsfähigkeit, Ausdrucksvermögen, Sachkenntnis und Überzeugungskraft. Die 4 Kriterien erlauben es, Stärken und Schwächen differenziert zu benennen. So wird, wer gut informiert ist, etliche Punkte für seine Sachkenntnis bekommen. Wenn er aber nicht auf das eingeht, was die Anderen sagen, wird er bei >>Gesprächsfähigkeit>> schlecht abschneiden. Ein Formulierungskünstler wiederum, der fast druckreif spricht, erhält viele Punkte für sein >>Ausdrucksvermögen<<. Wenn er sich aber nicht auskennt, gibt es nur wenige Punkte für die >>Sachkenntnis<< und weil man ohne Sachkenntnis kaum gute Gründe geben kann, wird auch die >>Überzeugungskraft<< nicht hoch bewertet werden. Jeder Schüler erfährt, worin er sich noch üben muss. Was ihm aber schon gelingt, findet eine direkte Würdigung.

Am 21.02.2008 konnten die Juroren ihr angeeignetes Wissen in dem Kreisverband der König-Heinrich-Schule; Reichspäsident-Friedrich-Ebert-Schule; Christine-Brücker-Schule Bad Emstal und der Wilhelm-Filchner-Schule in Wolfhagen zeigen.

Für alle Juroren war es ein spannender und aufschlussreicher Tag."

Claudia Ziese, Jasmin Wahl, Elisa Dumeier, Michelle Knöpfel, Markus Wiegmann und Teresa Lampe