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Projekt EIBE Markt

Projekt EIBE Markt:

Im März 2001 planten 13 Schülerinnen und Schüler der EIBE 2 in der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule in Homberg einen Verkaufsmarkt für Büroartikel. Zwei Lehrkräfte als Projektleiter mit den Schülerinnen im Team starteten ganz "professionell" mit der Befragung potentieller Kunden.

EIBE Wirtschaft Bild 1Danach wurden Bestelllisten erstellt und Angebote eingeholt. Es folgte die Kalkulation der Verkaufspreise und die Preislisten wurden erstellt. Danach überlegte man sich den Namen des "Verkaufsmarktes". Einen englischen Namen wie "Shop" oder "Center" zu finden war leicht, aber es passte nicht zu unserer EIBE-Klasse. Da die Schüler dieser Klasse aus verschiedenen Ländern kamen, wurde in deren Sprachen nach einem Wort für "Markt" oder "Geschäft" gesucht. Die Schülerinnen er wählten dann den Namen ihrer Schülerfirma "DUKAN" aus dem Vorschlag einer Mitschülerin aus Eritrea. Am 24. April 2001 wurde der Markt eröffnet. In der Pausenhalle wurde der DUKAN Eibe-Markt eingerichtet. Der Verkauf von Büromaterial, Schulbedarf, Visitenkarten usw. fand in der 1. Pause statt. Zwei Lehrkräfte sind im Team als Projektleiter verantwortlich. Im Klassenraum befindet sich eine Pinnwand, an der ein "Personaleinsatzplan" ausgehängt wird. Eine Gruppe von 3 Schülern übernimmt für eine Woche den Verkauf sowie die dazugehörigen Arbeiten wie Inventur, Auffüllen der Materialien usw. Die Buchführung wird in vereinfachter Form der Ein- und Ausgabenrechnung durchgeführt.

Im nächsten Schuljahr übernahm die neue EIBE 2-Klasse den DUKAN-Markt.

EIBE Wirtschaft Bild 2

Im Schuljahr 2002/2003 erweiterte die neue EIBE 2-Klasse ihr Angebot - es wird in den ersten zwei Pausen und in einem eigenen Raum verkauft. Da aber die EIBE-Schülerinnen nur an drei Wochentagen in der Schule sind, beteiligt sich an den übrigen zwei Tagen eine kaufmännische Berufsfachschulklasse an diesem Projekt. Aus diesem Grund wurde auch nach einem neuen Namen für den Markt gesucht, der Vorschlag "SOS-Markt" fand bei den SchülerInnen den größten Anklang.

Im praxisorientierten Unterricht wird fächerübergreifendes Lernen ermöglicht. Die Gestaltung und Lösung einer praktischen Aufgabe mit Ernstcharakter wird gefordert. Gewinnerzielung ist angestrebt, ist aber von untergeordneter Bedeutung. Durch den Umgang mit Kunden und Lieferern soll das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden. Auch das Aneignen von Waren- und Fachkenntnissen soll zum gestärkten Selbstbewusstsein beitragen.

Die Zufriedenheit und das Sozialverhalten im Klassenverband wird durch das Projekt positiv beeinflusst. Selbstständiges Handeln und Praxiserfahrungen sollen den SchülerInnen in ihrer Bewerbungssituation behilflich sein und ihnen den Eintritt in die Berufs- und Arbeitswelt erleichtern.