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Förderung von nachhaltiger Entwicklung und Umweltbildung

auszeichnungsveranstaltungErneute Auszeichnung für Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule als hessische Umweltschule

Gleich doppelten Grund zur Freude hatte die Schulgemeinde der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule (RFES). Sie freuten sich über die erneute Auszeichnung zur hessischen Umweltschule sowie über die Ausrichtung einer gelungenen landesweiten Auszeichnungsveranstaltung der teilnehmenden Schulen, die in Kooperation mit der König-Heinrich-Schule am 20.09.2018 in Fritzlar stattfand. 

Das Projekt „Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ ist eine gemeinsame Initiative des Hessischen Kultusministeriums und des Umweltministeriums. Mittlerweile nehmen fast 200 Schulen aus Hessen an der Ausschreibung teil, um für die Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung gewürdigt zu werden. Angestoßen von Schülern und Schülerinnen der Fachoberschule, sowie der Umwelt AG und ihren Lehrern Ulrich Kiwitt und Dirk Beyer hat sich die RFES mit weiteren Projekten zur Umweltbildung an der landesweiten Ausschreibung beteiligt, und wurde als eine von 83 hessischen Schulen von Hessens Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser, erneut als Umweltschule ausgezeichnet. Gewürdigt wurden das Schülerunternehmen „Clobberpillow“ und die Entwicklung eines Müllkonzepts an der RFES in Fritzlar und Homberg. 

 

Schulleiter Frank Wetzlaugk dankte allen Schülern und Schülerinnen sowie den beteiligten Lehrkräften für ihr Engagement in Sachen Umweltbildung und nahm stellvertretend für die Schule die begehrte Auszeichnung „Hessische Umweltschule“ bei der Auszeichnungsveranstaltung in Fritzlar entgegen. Die Auszeichnung nimmt die Schule zum Anlass, das Thema Umweltbildung und Nachhaltigkeit im Schulleben und in den Unterrichten noch mehr einzubringen. Weitere ideenreiche Projekte sind bereits wieder in Planung

Hintergrund

Schülerunternehmen „Cobberpillow“

Die Schüler und Schülerinnen der FOS 12 WH haben sich im Rahmen ihres Projektunterrichts gemeinsam mit ihren Fachlehrern, Peter Neugeboren und Marc Steinhäuser mit nachhaltiger Umweltbildung durch bereits genutzte Stoffe und Upcycling beschäftigt. Das als Juniorprojekt gegründete Schülerunternehmen produziert Kissen aus nachhaltigen Rohstoffen. Gefertigt werden die Kissen aus neuen, aber auch alten Stoffen (Kleidung, Bettlaken etc.), die in Sammelaktionen beschafft werden. Als Füllung bieten die Schüler/-innen unterschiedliche Varianten wie z.B. nachhaltige Bio-Schafswolle von einem ortsansässigen Schäfer, gehobelte Sägespäne (fein und grob), feine Metallspäne und geschreddertes Papier an. So entstanden im Laufe letzten Schuljahres Kissen, die vollständig nachhaltig aus umweltfreundlichen bzw. bereits genutzten Materialien produziert worden sind.

Entwicklung eines Müllkonzepts an der RFES in Fritzlar und Homberg

Das Projekt zielt darauf ab, Schüler/-innen für die Thematik der Müllvermeidung und Mülltrennung zu sensibilisieren und zu einem verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit diesem zu erziehen. Primäres Ziel ist die Müllvermeidung. Nichtvermeidbarer Müll soll zu einem möglichst hohen Anteil sortenrein getrennt werden, um ihn anschließend der Wiederverwertung zuzuführen. Die Schüler und Schülerinnen der Umwelt AG informieren dazu alle Klassen zu Beginn ihrer Schulzeit an der RFES ausführlich über das Thema „Müll“, in allen Klassenräumen sind Plakate zur richtigen Mülltrennung angebracht worden und ein Sammelbehälter für Pfandflaschen wurde aufgestellt. Auch eine Neugestaltung des Müllsammelbereichs der Schule ist in Planung. Außerdem finden verschiedene Aktionstage mit ausgewählten Klassen statt, so wurde z.B. ein Aktionstag zum Thema „Meeresverschmutzung durch Müll“ durchgeführt. In den nächsten Wochen ist ein Aktionstag zum Thema „Ökologische Lebensweise“ geplant.