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Berufsschüler aus Fritzlar und Homberg auf Kurztrip nach Chicago

chicago2010klein.jpgMit dem Segway durch ChicagoEine besonders intensive Unterrichtszeit erleben 14 Schüler der Reichspräsident-Friedrich-Ebert Schule, die sich dieser Tage zu einem Schüleraustausch am Lakeshore Technical Collage in Cleveland Wisconsin aufhalten. Knapp drei Wochen eine amerikanische Schule zu besuchen, an der berufliche Bildung vermittelt wird, bedeutet nicht nur mit guten Englischkenntnissen dem Unterricht folgen zu können, sondern auch das besonders intensive Erleben von amerikanischer Kultur und Lebensart. Für manchen Schüler bekommt an der Hospitationsbank oder in der Werkstatt die Redewendung: „Time is money“ eine ganz andere Bedeutung. Während ein Teil der Schüler an Banken hospitiert, ist der andere Teil in verschiedenen Werkstätten aktiv. Nadine: „Ich erlebe die Amerikaner hier in der Schweißwerkstatt als ausgesprochen zielstrebig. Die Unfallverhütungsvorschriften werden viel besser eingehalten, als ich das  vorher erwartet hätte.“ Lilo : „Bei dem Hospitation in der Bank merkt man, dass die amerikanische Bankenwelt nicht nur aus den Pleitebanken besteht, von denen wir in Nachrichtensendungen in Deutschland hören, sondern vor allem auch aus den kleinen Filialen wie es sie im Schwalm-Eder-Kreis gibt. Die Tätigkeiten der Angestellten sind ganz ähnliche.  Gerade in der letzten Zeit wird hier Kundennähe und Service wie bei uns zu Hause auch groß geschrieben. Kreditkarten haben eine unglaublich große Bedeutung. Es ist spannend und klasse hier.“

Gerade sind die Schüler von einem zweitägigen Kurztrip nach Chicago zurückgekehrt. Wichtigstes Ziel in Chicago war der Besuch der Rohstoff- und Wertpapierbörse, die zu  den größten und ältesten Börsen weltweit zählt: Der Verhandlungssaal des StockExchange ist der größte weltweit und hat solche Ausmaße, dass eine Boing 747 darin Platz finden könnte.

Eine ganz andere Art der Stadtbesichtigung gab es dann bei der Segway-Tour. Die Schüler erkundeten – jeder auf einem eigenen Segway – die Stadt. Maike: „Ich wusste gar nicht, dass Stadtbesichtigungen so viel Spaß machen können, ich könnte mich den ganzen Tag feiern.“ Segway sind kompakte zweirädrige Fortbewegungsmittel, die stehenderweise gesteuert werden. Felix: „ Die Stadt, besonders Chicago Downtown mit den Hochhäusern und der Hektik ist der Wahnsinn, kann man sich von Fritzlar aus einfach nicht vorstellen.“

Die Austauschgruppe der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule besteht aus 5 Schülerinnen und Schülern der Fachoberschule sowie 9 Schülerinnen und Schülern der Berufsschule mit dem Ausbildungsberuf Bankkaufmann/frau. Der partnerschaftliche Austausch existiert mittlerweile schon seit 4 Jahren. Er ist auf die Initiative und Vorbereitung von Lehrerin Katrin Ring begründet, die in diesem Jahr kurzfristig absagen musste. Die Gruppe wird daher in diesem Jahr von Lehrer Arnd Kriebel begleitet, der von Elmar Mette unterstützt wird. Um sich ein vollständiges Bild von der Ausbildung seiner Schüler machen zu können, nimmt an der Fahrt auch der Ausbildungsleiter der Kreisparkasse Schwalm-Eder Achim Dornsiepen teil.

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