Wer ist online

Aktuell sind 46 Gäste und keine Mitglieder online

Internationale Beziehungen

Schüleraustausch mit Tschechien

austausch11. Hälfte - Besuch der deutschen Schüler in Kamenice nad Lipou

Wie ist die landwirtschaftliche Ausbildung in Tschechien organisiert? Dieser Frage gingen sechs Schüler und eine Schülerin mit der betreuenden Lehrkraft Frau Dr. Matthé nach, die im September eine Woche die Partnerschule in Kamenice nach Lipou im Gebiet Vysochina in Tschechien besuchte. 

Die tschechischen Auszubildenden dort werden in Vollzeit beschult und verrichten die praktische Arbeit in einer kooperierenden Genossenschaft, in der unsere Auszubildenden drei Tage mitarbeiteten. Sie melkten die 320 Fleckvieh / Red Holstein-Kühe in der Doppel-10er-Fischgräte, versorgten die 150 Kälber in Einzelboxen mit Milch, Kälbermüsli und Heu, besichtigten die Jungvieh- und Bullenställe und erfuhren auch sonst viel über die landwirtschaftliche Ausbildung. Es wurde der Schulstandort in Kamenice und in Pelhrimov besucht, die Werkstätten besichtigt und etwas über Schülerzahlen und Ausbildungsberufe erfahren.

Weiterlesen: Schüleraustausch mit Tschechien

Ein Gruß über Kontinente

Etwas Besonderes sollte es sein – so die KBF2a – um ein Zeichen der Freundschaft zwischen den Kulturen zu setzen und den Schülerinnen und Schülern der INTEA-Klassen (Klassen zur Integration ausländischer Schülerinnen und Schüler) zu zeigen:

„Ihr seid willkommen!“

Im digitalen Zeitalter ist ein persönlicher Brief etwas Besonderes. So entstand der Gedanke der Brieffreundschaft.

Zum Jahreswechsel gestalteten die Schülerinnen und Schüler der KBF2a Fritzlar im berufsbezogenen Unterricht von Frau Viereckt Faltkarten mit persönlicher Note und ließen sie der INTEA-Klasse Homberg zukommen.

Frau Freund, die die INTEA.Klasse in Homberg im kaufmännischen Schriftverkehr unterrichtet, bestätigte, dass die Freude unserer neuen Schülerinnen und Schüler über die persönliche Post riesengroß war.

Positiver Nebeneffekt: Förderung des Text- und Leseverständnisses. Frau Vollmar (Ansprechpartnerin INTEA) begrüßte diese besondere Aktion.

Vielleicht entsteht ja eine feste Brieffreundschaft…

grussueberkontinenteFoto: Anne Freund

Schüleraustausch nach Wisconsin 2015

IMG 5897 kleinAuch in diesem Jahr nahm unsere Schule an dem seit Jahren bestehenden Austauschprogramm mit dem amerikanischen Lakeshore Technical College teil. Insgesamt zwölf Schüler, darunter sieben Bankkaufleute, drei Landwirte und zwei Groß- und Außenhandelskaufleute reisten in die Ferne nach Cleveland, Wisconsin.

Dort erwartete uns ein für die meisten nur aus dem Fernsehen bekanntes Land, Gasteltern, die uns für die nächsten drei Wochen beherbergen sollten, eine ungewohnte, zum Teil fremde Sprache und jede Menge weitere Ungewissheiten. Wie man sich vorstellen kann, waren unsere Aufregung und Vorfreude, sowie der eine oder andere Zweifel groß, als wir nach acht langen Stunden in Chicago landeten.

In den Gastfamilien einmal angekommen, stellte sich schnell heraus, dass jeglicher Zweifel an den eigenen Englischfähigkeiten oder dem bevorstehenden Zusammenleben mit einer fremden Familie vollkommen ungerechtfertigt waren. So ließen sich beispielsweise die befürchteten Sprachbarrieren zu jedem Zeitpunkt der Reise überwinden und aus Fremden wurde Freunde.

Weiterlesen: Schüleraustausch nach Wisconsin 2015

Besuch aus Tschechen und Schaukelpferde für Kindergärten

Abenteuerliche Reitausflüge mit einem altbewährten Spielzeug-Klassiker werden künftig in fünf Kindergärten regelmäßig auf dem Programm stehen: Erzieherinnen und Schützlinge der Kindergärten in Holzhausen, Lenderscheid, Hülsa, Rengshausen sowie die Kindergruppe Kimm aus Melsungen nahmen kürzlich in der Homberger Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule jeweils zwei massive Holz-Schaukelpferde in Empfang.

CIMG7176Glückliche Nachwuchs-Jockeys, kreative Baumeister, großzügige Sponsoren: Alle Beteiligten freuten sich über das erfolgreiche deutsch-tschechische Kooperationsprojekt. Foto: Ehl-von Unwerth

Weiterlesen: Besuch aus Tschechen und Schaukelpferde für Kindergärten

Projektfahrt nach Pelhřimov Tschechien Tischler 2. Ausbildungsjahr

pelhrimov 2013Foto: Frank Lindekamm

Pelhřimov (deutsch Pilgrams) ist eine Stadt im Landkreis Vysočina in Südböhmen, mit ca. 17.000 Einwohnern. Die Stadt Pelhřimov liegt etwa 35 km östlich von Tábor und etwa 70 km nordöstlich von České Budějovice.

Der Prager Bischof Pelhřim gründete wahrscheinlich 1224 das Dorf Pelhřimov. Es bekam bald Stadtprivilegien, wegen des Wassermangels wurden aber diese Privilegien um 1250 auf ein Nachbardorf übertragen, das zur Stadt mit dem Namen Pelhřimov wurde. 1296 wurde Pelhřimov zur königlichen Stadt erhoben wurde. Im Besitz der Prager Bischöfe blieb Pelhřimov bis 1415. Im 16. Jh. brannte die Stadt dreimal nieder. Pelhřimov wurde gegen Ende des Jahrhunderts zur Renaissancestadt.Während des Dreißigjährigen Krieges plünderten die schwedischen Heere Pelhřimov aus. Die großen Brände 1646 und 1766 vernichteten die Stadt vollständig. Die Stadt bekam die heutige Gestalt durch den Spätbarockumbau am Ende des 18. Jh.

Während der Napoleonkriege erlitt Pelhřimov Schaden, als hier die russischen Heere durch die französischen Heere abgelöst wurden. 1800 und 1804 wurde Pelhřimov durch die russische Armee okkupiert. Im 18. Jh. begann die Entwicklung der Tuchindustrie, der größere Aufschwung der Industrie kam erst im 20. Jh. Die Stadt wurde um den quadratischen Platz mit dem regelmäßigen Straßennetz gegründet. Zu den ältesten erhaltenen Teilen gehören Reste der Stadtbefestigung aus dem 14. Jh. mit den Stadttürmen. Den Stadtkern dominiert die Kirche St. Bartholomäus vom Anfang des 14. Jh. mit dem prismatischen Renaissanceturm aus dem Jahr 1576. Im Stadtkern blieben auch viele gotische und RenaissancePatrizierhäuser mit Barockgiebeln erhalten.

Zum Bildbericht der Projektfahrt im PDF-Format: DOWNLOAD (~ 7,5 MB)